
ITIL-Begriffe BBalanced Scorecard(Continual Service Improvement) Ein Management-Hilfsmittel, das von Dr. Robert Kaplan (Harvard Business School) und Dr. David Norton entwickelt wurde. Mit einer Balanced Scorecard kann eine Strategie in Key Performance Indicators unterteilt werden. Anhand der Performance im Vergleich mit den KPIs wird dargestellt, wie gut die Strategie umgesetzt werden konnte. Eine Balanced Scorecard verfügt über vier Hauptbereiche, von denen jeder eine kleinere Anzahl von KPIs umfasst. Diese vier Bereiche werden mit unterschiedlichem Detaillierungsgrad innerhalb der gesamten Organisation genauer untersucht. Balanced ScorecardNPV - Barwert-Methode (Net Present Value)(Service Strategy) Eine Technik zur Unterstützung von Entscheidungen zu Investitionsausgaben. Der NPV vergleicht den Barzufluss mit den Barauszahlungen. Ein positiver NPV gibt eine lohnenswerte Investition an. Siehe Interne Zinsfuß-Methode, Return on Investment. Net Present ValueBaseline(Continual Service Improvement) Eine Benchmark, die als Referenzpunkt verwendet wird. Beispiel:
BaselineBedrohung (Threat)Alles das, was eine Schwachstelle ausnutzen könnten. Jede potenzielle Ursache für einen Incident kann als Bedrohung betrachtet werden. Ein Feuer ist beispielsweise eine Bedrohung, die die Schwachstelle brennbarer Bodenverkleidungen ausnutzen könnte. Dieser Begriff wird vor allem im Information Security Management und IT Service Continuity Management eingesetzt. Er wird jedoch auch in anderen Bereichen wie dem Problem Management und dem Availability Management verwendet. ThreatBenchmark(Continual Service Improvement) Der erfasste Zustand eines Elements zu einem bestimmten Zeitpunkt. Eine Benchmark kann für eine Configuration, einen Prozess oder einen beliebigen anderen Satz von Daten erstellt werden. Eine Benchmark kann beispielsweise in folgenden Bereichen verwendet werden:
BenchmarkBenchmarking(Continual Service Improvement) Vergleich einer Benchmark mit einer Baseline oder mit einer Best Practice. Der Begriff "Benchmarking" wird auch für die Erstellung einer Reihe von Benchmarks über einen bestimmten Zeitraum hinweg und den Vergleich der Ergebnisse verwendet, um den Fortschritt oder Verbesserungen zu messen. BenchmarkingBereitstellung (Deployment)(Service Transition) Die Aktivität, die für den Übergang neuer oder geänderter Hardware, Software, Dokumentation, Prozesse etc. in die Live-Umgebung verantwortlich ist. Das Deployment ist Teil des Release and Deployment Management Prozesses. Siehe Rollout. DeploymentBIA - Beschäftliche Auswirkungsanalyse (Business Impact Analysis)(Service Strategy) Die BIA ist die Aktivität im Business Continuity Management, die die Vital Business Functions und deren Abhängigkeiten identifiziert. Diese Abhängigkeiten können zwischen Lieferantn, Mitarbeitern, anderen Business-Prozessen, IT Services etc. bestehen.Die BIA definiert die Wiederherstellungsanforderungen für IT Services. Zu diesen Anforderungen gehören die maximale Wiederherstellungszeit nach einem Ausfall, der tolerierte Datenverlust aufgrund von Ausfällen und die mindestens erforderlichen Service Level Ziele für die jeweiligen IT Services. Business Impact AnalysisBest PracticeAktivitäten oder Prozesse, deren Einsatz in mehreren Organisationen nachweislich zum gewünschten Erfolg geführt hat. ITIL ist ein Beispiel für Best Practice. Best PracticeBetreiben (Operate)Ausführen der erwarteten Leistung. Ein Prozess oder Configuration Item ist in Betrieb, wenn er bzw. es die angeforderten Ergebnisse liefert. Mit "Betreiben" wird auch die Ausführung einer oder mehrerer Betriebsabläufe bezeichnet, wie der tägliche Betrieb eines Computers für die erwartungsgemäße Ausführung des Geräts. OperateBetrieb/Betriebsablauf (Operation)(Service Operation) Tägliche Verwaltung eines IT Service, eines Systems oder eines anderen Configuration Item. Mit "Betriebsablauf" werden darüber hinaus alle vordefinierten Aktivitäten oder Transaktionen bezeichnet. Beispielsweise das Einlegen eines Magnetbands, die Annahme von Geld bei der Bezahlung oder das Lesen von Daten von einem Plattenlaufwerk. OperationOPEX - Betriebsausgaben (Operational Expenditure)Synonym für Betriebskosten. Operational ExpenditureBetriebskosten (Operational Cost)Kosten, die sich aus der Ausführung von IT Services ergeben. Häufig handelt es sich dabei um regelmäßige Zahlungen. Beispielsweise Personalkosten, Kosten für die Wartung der Hardware oder für den Stromverbrauch. Werden auch als "laufende Kosten" oder "Betriebsausgaben" bezeichnet. Siehe Investitionsausgaben. Operational CostBetriebsprüfstand (Operations Bridge)(Service Operation) Ein physischer Standort, an dem IT Services und die IT-Infrastruktur überwacht und verwaltet werden. Operations BridgeBewegliche Anlage (Portable Facility)(Service Design) Ein vorgefertigtes Gebäude oder ein großes Fahrzeug, das von einer Drittpartei bereitgestellt und an einen bestimmten Standort gebracht wird, wenn dies laut IT Service Continuity Plan erforderlich ist. Siehe Wiederherstellungsoption, Feste Anlage. Portable FacilityBewertung (Assessment)Überprüfung und Analyse, um festzustellen, ob ein Standard oder ein Satz an Leitlinien eingehalten wird, ob Datensätze korrekt sind oder ob die Ziele in Bezug auf die gewünschte Effizienz und Effektivität erreicht wurden. Siehe Audit. AssessmentBeziehung (Relationship)Eine Verbindung oder die Interaktion zwischen zwei Personen oder Elementen. Beim Business Relationship Management handelt es sich dabei um die Interaktion zwischen dem IT Service Provider und dem Business. Beim Configuration Management ist eine Beziehung eine Verknüpfung zwischen zwei Configuration Items, die eine gegenseitige Abhängigkeit oder Verbindung kennzeichnet. Beispielsweise können Anwendungen mit den Servern verknüpft sein, auf denen sie ausgeführt werden. IT Services verfügen über zahlreiche Verknüpfungen zu all den CIs, die zur Bereitstellung des jeweiligen Service beitragen. RelationshipBeziehungsprozesse (Relationship Processes)Die Prozessgruppe des Standards ISO/IEC 20000, die das Business Relationship Management und das Lieferant Management umfasst. Relationship ProcessesBrainstorming(Service Design) Eine Technik, die ein Team bei der Ideenfindung unterstützt. Während der Brainstorming-Sitzung werden die gesammelten Ideen noch nicht überprüft, eine solche Überprüfung findet erst in einer späteren Phase statt. Brainstorming wird häufig vom Problem Management eingesetzt, um mögliche Problemursachen zu identifizieren. BrainstormingBSI - British Standards Institution (British Standards Institution )Die nationale Standardisierungsbehörde von Großbritannien, die für die Erstellung und Pflege der britischen Standards verantwortlich ist. Weitere Informationen dazu finden Sie unter http://www.bsi-global.com.Siehe ISO. British Standards Institution BudgetEine Liste der gesamten Geldmittel, die von einer Organisation oder einem Geschäftsbereich in einem bestimmten Zeitraum erwartungsgemäß nach einer entsprechenden Planung erhalten oder ausgegeben werden.Siehe Finanzplanung, Planung. BudgetBuild-Umgebung (Build Environment)(Service Transition) Eine gesteuerte Umgebung, in der Anwendungen, IT Services und andere Builds in gruppiert werden, bevor der Übergang in eine Test- oder Live-Umgebung erfolgt. Build EnvironmentBCM - Business Capacity Management(Service Design) Im Kontext von ITSM ist das Business Capacity Management die verantwortliche Aktivität, um die zukünftigen Business-Anforderungen für die Verwendung im Capacity-Plan nachzuvollziehen.Siehe Service Capacity Management. Business Capacity ManagementBCM - Business Continuity Management(Service Design) Der Business-Prozess, der für den Umgang mit Risiken verantwortlich ist, die zu schwerwiegenden Auswirkungen auf das Business führen können. Das BCM sichert die Interessen der wichtigsten Stakeholder, das Ansehen, die Marke und die wertschöpfenden Aktivitäten des Business. Für den Fall einer Unterbrechung der Geschäftsabläufe werden im BCM-Prozess die Risiken auf ein akzeptables Maß reduziert und eine Planung der Wiederherstellung von Business-Prozessen vorgenommen. Das BCM legt die Ziele, den Umfang und die Anforderungen für das IT Service Continuity Management fest. Business Continuity ManagementBCP - Business Continuity Plan(Service Design) Ein Plan, der die Schritte definiert, die zur Wiederherstellung von Business-Prozessen nach einer Unterbrechung erforderlich sind. Der Plan identifiziert darüber hinaus die Bedingungen für das Auslösen des Plans, die darin zu berücksichtigenden Mitarbeiter, Kommunikationsmittel etc. IT Service Continuity Pläne sind ein wesentlicher Bestandteil von Business Continuity Plänen. Business Continuity PlanBusiness Relationship Management(Service Strategy) Der Prozess oder die Funktion, der bzw. die für die Pflege von Beziehungen zum Business verantwortlich ist. Das BRM umfasst in der Regel:
Business Relationship ManagementBRM - Business Relationship Manager(Service Strategy) Eine Rolle, die für die Pflege von Beziehungen zu einem oder mehreren Kunden verantwortlich ist. Diese Rolle wird häufig mit der Rolle des Service Level Managers kombiniert. Siehe Account Manager. Business Relationship ManagerBSM - Business Service Management(Service Strategy) (Service Design) Ein Ansatz zur Verwaltung von IT Services, bei dem die unterstützten Business-Prozesse und der Geschäftswert berücksichtigt werden. Dieser Begriff bezeichnet darüber hinaus die Verwaltung von Business-Services, die für Business-Kunden bereitgestellt werden. Business Service ManagementBusiness-Prozess (Business Process)Ein Prozess, für den das Business verantwortlich ist und der vom Business ausgeführt wird. Ein Business-Prozess ist an der Bereitstellung eines Produkts oder eines Service für einen Business-Kunden beteiligt. Für einen Händler kann beispielsweise ein Einkaufsprozess definiert sein, über den die Bereitstellung von Services für seine Business-Kunden unterstützt wird. Viele Business-Prozesse basieren auf IT Services. Business ProcessHome Beratung Ausbildung Seminarüberblick Wissen Werkzeuge |
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